Presse > 2011
Patriot 22.10.2011
Sanften Übergang einleiten
CDU bedauert außerordentlich, dass der private Schulträger sein Projekt aufgeben muss
Lippstadt verliert einen wichtigen Bildungsanbieter“, mit diesen Worten reagierte am Freitag die CDU auf die angekündigte Schließung des Gymnasiums Schloss Overhagen.
„Der demografische Wandel mit deutlich sinkenden Schülerzahlen in den nächsten Jahren sowie die weitergehenden Veränderungen in der Schullandschaft bedeuten für den privaten Schulträger des Gymnasiums Schloss Overhagen das Ende des gymnasialen Bildungsangebotes am Standort Overhagen“, heißt es in der Stellungnahme.
Die CDU bedauere es außerordentlich, dass der private Schulträger, den finanziellen Zwängen folgend, sein Projekt aufgeben müsse. Seitens der Stadt habe der Schulträger stete Unterstützung erfahren. Die finanzwirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit deutlichen Einnahmeverlusten im städtischen Haushalt erforderten ein zwingendes Haushaltssicherungskonzept, so dass alle freiwilligen Leistungen eine Überprüfung erforderten.
So sei der aufgezeigte Konsens zwischen Schulträgerverein, Bezirksregierung und der Stadt Lippstadt, einen sanften Übergang zu anderen Gymnasien oder anderen Schulformen einzuleiten, nur zu begrüßen. „Die in diesen Veränderungsprozess eingebundenen Entscheidungsträger verdienen Hochachtung und weitergehende Unterstützung in den weiteren Verfahrensschritten“, so Fraktionschef Werner Bresser.
Insbesondere die betroffenen Schüler und Eltern dürften nicht die „Verlierer“ dieser Entwicklung sein. Die zuständige Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW verweise auf geltendes Recht in der Abwicklung einer Schulauflösung, und lasse die Verantwortlichen vor Ort „alleine stehen“.