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07.01.

Presse > 2012

Der Patriot am 07.01.2012

Diskussion versachlichen

CDU-Fraktion bei Fußweg um Lösung bemüht

Sie wollen nicht meckern, sondern machen. Konkrete Lösungsvorschläge erarbeiten und die öffentlich heiß laufende Diskussion versachlichen. Nicht mehr und nicht weniger. Deshalb baten die Ratsmitglieder Klaus Laufkötter und Helga de Horn (beide CDU-Fraktion) am Freitagmorgen zum in die Kritik geratenen Fußweg südlich des Bahnhofs.

Fachdienstleiter Jörg Bökenkötter und Bauleiter Rene Peters gingen dabei noch einmal auf die grundsätzlichen Probleme ein, hatten jedoch auch Neues zu berichten: So sei in Absprache mit dem Investor geplant, die viel diskutierte Ampelanlage am Konrad-Adenauer-Ring nach Verlegung des Fußweges Richtung Osten (wir berichteten) auszuschalten – und diese durch eine mobile Fußgängerampel an eben jener Stelle zu ersetzen, an der die Passanten tatsächlich rauskommen werden. Das gehe durchaus auch den Investor aus Süddeutschland etwas an, sagt Jörg Bökenkötter. Dessen Verantwortung höre nicht etwa am Baustellenzaun oder der Bürgersteigkante auf.

Außerdem soll der Weg zwischen Konrad-Adenauer-Ring und dem ehemaligen Gasthof Hesse an der Bökenförder Straße schon bald beleuchtet (vorbereitende Arbeiten liefen am Freitag bereits) und die vorhandene Dolomitsanddecke mit einer Asphaltschicht überzogen werden.

Zwei, drei Elemente aus der vorhandenen Schallschutzwand südlich des Tangenten-Rings zu entfernen (um so einen schnurgeraden Weg zwischen der Bökenförder Straße und dem Bahnhofstunnel zu schaffen), davon konnte Ratsherr Klaus Laufkötter die Verantwortlichen indes nicht recht überzeugen. Vor allem die aus der Erde ragenden Betonfundamente der schallschluckenden Wände machten diesem Vorhaben technisch einen Strich durch die Rechnung, machte Bauleiter Peters deutlich.

Vier Meter breiter Weg „komfortabel“

Und dennoch: Man werde weiterhin bemüht sein, den Bürgern des Südens den Weg in die City so einfach und angenehm wie möglich zu gestalten. Der Fußweg habe mit vier Metern Breite „ein an sich ganz komfortabeles Maß“, befand Jörg Bökenkötter. Und dass der Weg bei Regen nun einmal nass ist, dafür könne weder die Verwaltung, noch die ausführende Baufirma etwas.

Großen Wert lege man auf die Sicherheit, sagt der Fachdienstleiter. So sei man mit Polizei und Ordnungsamt überein gekommen, dass dort ab Montag noch mehr kontrolliert werden soll – wenn die Schüler vor und nach dem Unterricht wieder stoßweise den Fußweg und Tunnel fluten werden.

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